Hinweise zur Erteilung der „Kopfnoten“

 

Vorbemerkung:    

Die Formulierung der „Kopfnoten“ gem. Erl. d. MK „Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen“ v. 24.5.2004 darf keinesfalls gleichgesetzt werden mit den gängigen Formulierungen bei der Leistungs- und Führungsbeurteilung in Arbeitszeugnissen.

 

            Formulierung der Kopfnoten für das Sozial- und Arbeitsverhalten

 

A

B

C

D

E

Verdient besondere Anerkennung

Entspricht den Erwartungen im vollen Umfang

Entspricht den Erwartungen

Entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen

Entspricht nicht den Erwartungen

 

            Sozialverhalten

 

zu C:

Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen, wenn sie/er

- sich überwiegend rücksichtsvoll und hilfsbereit gegenüber anderen verhält

- sich überwiegend an die Schulordnung und die Klassenregeln hält

- überwiegend gerne und gut mit Partnern und Gruppen zusammenarbeitet

- seine eigenen Interessen in der Regel angemessen vertritt

- seine Konflikte gewaltfrei löst

 

 

zu B:

Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen in vollem Umfange, wenn die unter „C“ genannten Kriterien ohne Einschränkungen zutreffen.

 

 

zu A:

Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers verdient besondere Anerkennung, wenn

- sie/er die unter „B“ genannten Kriterien erfüllt und darüber hinaus zum Beispiel

- Klassen- und Schulämter verantwortungsvoll bekleidet,

- in Konflikten vermittelnde Positionen einnimmt,

- als „Schlichter/in“ tätig ist

- sich aktiv am Klassen- und Schulleben beteiligt

 

 

zu D:

Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen, wenn sie/er die unter „C“ genannten Kriterien nur annähernd einhält.

 

 

zu E:

Das Sozialverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht nicht den Erwartungen, wenn sie/er gegen die unter „C“ genannten Kriterien grob verstößt.

 

 

            Arbeitsverhalten

 

zu C:

Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen, wenn sie/er

              -  sich überwiegend ausdauernd mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzt

- sich im Unterricht überwiegend an den Unterrichtsgesprächen beteiligt

- bei Problemen und Nichtverstehen nachfragt

- ihre/seine Mappen und Hefte überwiegend ordentlich führt,

- die Unterrichtsmaterialien vollständig mitbringt

- ihre/seine Hausaufgaben überwiegend in der von ihr/ihm geforderten Weise erledigt

- pünktlich zum Unterricht erscheint

 

 

zu B:

Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen in vollem

Umfange, wenn die unter „C“ genannten Kriterien ohne Einschränkungen zutreffen und sie/er

darüber hinaus zum Beispiel

- sich selbstständig und intensiv mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzt

- aktiv im Unterricht mitarbeitet

 

 

zu A:

Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers verdient besondere Anerkennung, wenn die

Schülerin/der Schüler die unter „C“ und „B“ genannten Kriterien erfüllt und darüber hinaus zum Beispiel

- zusätzliche Aufgaben anfertigt, z.B. freiwillige Referate, Sammeln von ergänzendem Unterrichtsmaterial, den Unterricht durch eigene Ideen mitgestaltet

- eine hohe Bereitschaft zeigt eigene Arbeitsergebnisse zu überprüfen und Fehler zu berichtigen

 

 

zu D:

Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht den Erwartungen mit

Einschränkungen, wenn die unter „C“ genannten Punkte nur annähernd erfüllt werden.

 

 

zu E:

Das Arbeitsverhalten einer Schülerin/eines Schülers entspricht nicht den Erwartungen, wenn die

 Mitarbeit in der unter „C“ beschriebenen Art und Weise überwiegend verweigert wird.

 

 

Fazit:

 

Eine Schülerin/ein Schüler, die/der die Beurteilung „C“ erhält, ist ein/e ordentliche/r, verlässliche/r, friedliebende/r Schüler/in, die/der ihr/ihm auferlegte Pflichten und Aufgaben in der Regel angemessen erfüllt.

 

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